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  • Photodynamische Therapie - Behandlung aktinischer Keratose

    Mit dieser Form der Therapie lassen sich unschöne Male auf der Haut, die durch Sonnenbrand hervorgerufen werden, mildern und heilen.

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Patienteninformation - Aktinische Keratose - Photodynamische Therapie

Was ist eine aktinische Keratose?

Eine „aktinische Keratose“ ist eine frühe Form des hellen Hautkrebses und kann in weiterer Folge in ein gefährliches Plattenepithelcarzinom übergehen. Aktinische Keratosen sind durch UV-Strahlen hervorgerufene rot-bräunliche leicht schuppende Erhebungen die verhornt, trocken und rau sind und hauptsächlich an Körperstellen auftreten, die häufig der Sonne ausgesetzt sind: Gesicht, Ohren, Glatze, Lippen, Schultern, Handrücken. Da einzelne aktinische Keratosen in einen gefährlichen Hautkrebs übergehen können, gehören sie unbedingt therapiert. Auch eine andere, sehr häufige Form des weißen Hautkrebses nämlich das Basaliom lässt sich häufig sehr gut mit der neuen Therapie behandeln.


Mit dem modernen Verfahren der Photodynamischen Therapie zur Behandlung früherer Formen des weißen Hautkrebses wurde in letzter Zeit sehr viel Erfahrung gesammelt und es setzt sich aufgrund sehr guter therapeutischer und kosmetischer Ergebnisse in der Dermatologe mehr und mehr durch. Im Gegensatz zu chirurgischen Methoden und Vereisungsbehandlungen , die mit Narbenbildungen und fleckigen Veränderungen einher gehen können erzielt die PDT deutlich bessere kosmetische Ergebnisse.
Darüber hinaus bietet diese Therapie auch die Möglichkeit kleine verstreute Sonnenschädigungen, die äußerlich nicht ganz gut sichtbar sind, frühzeitig und großflächig zu behandeln. Der geringe Zeitaufwand und die bessere Abheilung gegenüber äußerlich anzuwendenden Gels und Cremen spricht ebenfalls für die PDT- Behandlung. Die Therapie ist zudem wiederholbar, falls die Erkrankung erneut auftreten sollte.

Keine der möglichen Behandlungsformen für die Behandlung aktinischer Keratosen garantiert eine vollständige Heilung. Bei einer deutlichen Mehrheit der an PDT-Studien beteiligten Patienten waren aber spätestens nach der 2. Behandlung keine Hautschädigungen mehr feststellbar.

 

Was passiert bei der PDT?

Die betroffene Hautstelle wird mit einem wirkstoffhältigen Gel, das 3 Stunden einwirken muss, behandelt. Damit das Gel gut einziehen kann, wird die Haut mit einer Schutzfolie abgedeckt. Während dieser Einwirkphase wird das Gel in den erkrankten Hautstellen aufgenommen und in einen sogenannten Photosensibilisator umgewandelt. Nach der Einwirkphase erfolgt die 10-20 minütige Belichtung der Haut mit einer kalten Rotlichtlampe. Durch die Belichtung werden Zellen mit Tumoreigenschaften – wie es bei der aktinischen Keratose der Fall ist – abgetötet.

Die Behandlung führt während einiger Tage zu einer Entzündung der betroffenen Hautstelle. Dies zählt zum Wirkprinzip der PDT und ist in der Regel völlig unbedenklich.

Achten Sie grundsätzlich immer auf einen angemessenen Lichtschutz durch Sonnenschutzmittel oder entsprechende Kleidung wie Kopfbedeckungen!

 

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